Rosalie Tomeit unterwegs in Singapur und auf Bali

 

Rosalie Tomeit unterwegs in Singapur und auf Bali

Millionenmetropole, Wolkenkratzer, kultureller Schmelztiegel versus Vulkane, Reisfelder, feinste Sandstrände. Meine Reise führt mich im Oktober 2017 in zwei Staaten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich starte im Stadtstaat Singapur und fliege anschließend weiter nach Indonesien, genauer gesagt auf die Insel Bali.

Willkommen in Singapur

Singapur empfängt mich mit einer Schwüle, die seinesgleichen sucht. Schon auf dem Weg in mein Hotel erhasche ich einen ersten Eindruck der Stadt, geprägt von viel Grün und Hochhäusern soweit das Auge reicht. Das Ziel ist Sentosa, die Vergnügungsinsel der Stadt. Hier gibt es neben einem großen Casino auch zahlreiche Vergnügungsmöglichkeiten und Strände. Die Stadt ist nicht weit entfernt, und doch ist das Capella Hotel wie eine Oase. Neben den Zimmern im Haupthaus mit Blick auf die Stadt, sind vor allem die Villen mit privatem Pool ein idealer Ort zum Entspannen nach einem vollgepackten Tag in Singapur.

Den kommenden Tag nutze ich, um die Stadt zu erkunden. Erster Stopp ist, wie sollte es anders sein, die Marina Bay. Hier finden sich Wolkenkratzer neben historischen Gebäuden, und natürlich das berühmte Marina Bay Sands Hotel, welches ich schon am Vorabend bei einer Schifffahrt pünktlich zur Light Show bestaunt habe. Nach einem kurzen Stopp im Nationalmuseum erkunde ich die verschiedenen Stadtteile: Chinatown, Little India und auch Kampong Glam, das mich mit seinen kleinen Läden, Cafés und Restaurants gleich begeistert. Etwas Ruhe von den zahlreichen unterschiedlichen Eindrücken findet man in den Gardens by the Bay. In zwei riesigen Gewächshäusern wachsen viele exotische Pflanzen und ein Nebelwald.

Weiter nach Bali - Auf die Insel der Götter

Bereits am nächsten Tag bringt mich die Fluggesellschaft Garuda Indonesia von Singapur weiter nach Denpasar, der Hauptstadt der indonesischen Insel Bali. Direkt nach der Ankunft geht es weiter in die höher gelegenen Regionen im Landesinnern, nach Ubud. Das Alila Ubud empfängt mich mit grünem, nebelverhangenem Regenwald, spielenden Affen neben dem Hotel und einem Infinity-Pool mit Blick ins Grüne. Ein langer Spaziergang durch die umgebenden Reisfelder und Dörfer bringt mir tags darauf die Umgebung näher. Ich sehe Männer, die Kokosnüsse von den Bäumen holen, Kinder, die am Straßenrand spielen, Frauen in der Landwirtschaft. Bei einer Familie stoppe ich und genieße meine kleine Pause mit einer  Kokosnuss. Am Ende kann ich dann mein Mittagessen noch in Form eines Picknicks mit Blick auf die Reisterrassen zu mir nehmen. Frische Frühlingsrollen, bunt belegte Sandwichs und mit Granatapfel verfeinerter Quinoasalat. Satt und zufrieden mache ich mich anschließend wieder auf den Rückweg zum Hotel, um noch ein wenig am Hotelpool zu entspannen und den High Tea im Hotel zu genießen.

Am nächsten Tag treffe ich einen Anthropologen, der mir mehr über die Kultur und Tradition auf Bali erzählt. Dieses Wissen macht die anschließenden Besuche dreier Tempel noch einmal interessanter. Ich besuche unter anderem den Wassertempel. Hier stiegen die Menschen in ein Wasserbassin um dort den Gottheiten Opfer zu zollen. Mit Interesse verfolge ich die traditionellen Abläufe und erkunde den Tempel. Anschließend nehme ich selbst an einer Segnungszeremonie teil. Hier wird mir der komplette Ablauf der Zeremonie erklärt und anschließend werde ich gesegnet.

Der kommende Tag hält ein weiteres Highlight für mich bereit. Früh am Morgen besuche ich einen Markt, hier kaufe ich einiges an Gemüse für den anschließenden Kochkurs. Dieser findet in einer grünen Oase mitten in Ubud statt. Die Besitzerin des Casa Luna kommt ursprünglich aus Australien und lebt bereits einige Jahre auf Bali. Heute kochen wir zusammen Nasi Goreng mit Saté-Spießen und verschiedenen Beilagen. Auch die Erdnusssauce machen wir komplett selbst, das Rezept möchte ich auch zu Hause nun häufiger nutzen. Überhaupt ist die indonesische Küche sehr vielfältig und schmackhaft.

An die Küste nach Seminyak

Nachdem ich mich gestärkt habe, führt meine Reise mich hinaus aus den Reisfeldern weiter nach Seminyak an die Küste Balis. Hier nehme ich am Abend an einem Culinary Crawl durch die Stadt teil. Der Aperitif wird zu Beginn in der Strandbar des Alila Seminyak serviert. Hier habe ich einen wundervollen Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang.

Zu den sehr leckeren und erfrischenden Cocktails werden kleine Häppchen gereicht, bevor der nächste Stopp ansteht – das Restaurant Baku. Ein Lokal, welches mich eher an einen Tante Emma Laden erinnert. Hier gibt es neben sehr schmackhaftem Essen auch alles Mögliche an Deko-Artikeln, kleinen kulinarischen Mitbringseln oder auch Kleidungsstücke. Der Höhepunkt des Abends ist allerdings nicht das Essen, sondern unser Fortbewegungsmittel. Wir legen die Fahrten des Abends in einem alten VW-Bus, ausgestattet mit WLAN, Musik und Minibar, zurück. Ebendieser bringt mich nach dem Hauptgang im Baku-Restaurant auch zum nächsten Stopp. Eine stylische Bar, wo ich mein Dessert genieße. Die Bar ist gleichzeitig auch Restaurant und Ausstellung. Ich habe die Chance, tolle Fotografien der unterschiedlichen ethnischen Gruppen Indonesiens zu betrachten, während ich einen locker-leichten Traum aus Karamell zu mir nehme. Hinter mir erstreckt sich ein langer Garten und die offene Gestaltung des Raumes lässt mich das Meeresrauschen hören. Ein rundum gelungener Abend, der durch den Transport im VW-Bus perfekt wurde.

Inselrundfahrt im VW-Cabrio

Und auch der kommende Tag beginnt so, wie der vorherige aufhörte. Nur, dass ich dieses Mal in ein altes, knallrotes VW-Cabrio steige anstatt in einen Bus. Mit offenem Verdeck geht es durch die Stadt, weiter entlang der Küste, durch Dörfer und Städte ins Hinterland, wo ich einem Tempel einen Besuch abstatte. Weiter geht die Fahrt hinauf ins Hinterland, nun wird die Landschaft bergiger, um mich herum Reisfelder soweit das Auge reicht.

Nach einiger Zeit biegen wir ab, in die Reisfelder hinein. Hier erwarten mich Elektro-Fahrräder, um die Umgebung aus einer anderen Perspektive und auf gemütliche Art zu erkunden. Es geht bergauf und bergab, durch Reisterrassen und kleine Dörfer. Fast zwei Stunden bin ich in dieser wunderschönen Umgebung auf dem Rad unterwegs. Anschließend lasse ich mir einen leckeren Tee schmecken und mache mich im VW auf den Weg zum Mittagessen. Dieses nehme ich heute bei einer einheimischen Familie ein. Es gibt eine Reispyramide mit einer Vielzahl leckerer Gerichte. Von Fleisch über Fisch bis hin zu Tofu ist alles vertreten. Nach dem Dessert besuche ich noch einen weiteren Tempel, dieser liegt einige Meter höher und ist in Nebelschwaden gehüllt. Der Tempel liegt in einem See und verströmt so eine mystische Atmosphäre. Leider erfolgt die Rückfahrt zum Hotel wegen Regen mit geschlossenem Verdeck. Im Hotel lasse ich den Abend bei einem leckeren Dinner ausklingen.

Das Alila Villas Uluwatu

Am kommenden Vormittag erkunde ich die Umgebung zu Fuß und besuche den einen oder anderen Souvenirladen. Dann breche ich auf zur letzten Station meiner Reise, dem Alila Villas Uluwatu. Auf dieses Hotel bin ich bereits sehr gespannt, ist es doch vor allem wegen seiner interessanten Architektur bekannt. Direkt vor der Rezeption befindet sich der Pool an der Klippe mit Blick auf das Meer. Überall finden sich grafisch anmutende Quader, sogenannte Cabanas, die dem Ganzen eine stylische Note geben. Meine Villa liegt ganz oben auf dem Hügel, hierhin bringt mich mein Butler mit dem SUV. Erste Handlung nachdem ich mein Zimmer bezogen habe: eine Kokosnuss am privaten Pool mit Blick auf das Meer genießen. Und eigentlich möchte ich hier auch nie wieder weg. Die Hotelanlage ist sehr weitläufig, die Villen bieten den Gästen viel Privatsphäre, der Butler kümmert sich um den Rest, sodass die Reise ganz entspannt ausklingen kann. Das Hotel liegt sehr isoliert, hier kann man die Ruhe wirklich ohne Trubel genießen.

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