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Reise-Blog Indonesien

Unsere Expertin Mai unterwegs in Indonesien

Anfang November reiste ich nach Indonesien, dem größten Inselstaat der Welt. Ich besuchte den berühmten Tempel Borobudor, den Mount Bromo und Bali, die Insel der Götter. Lest, was ich auf meiner Reise durch Indonesien erlebt habe. 

Tempel_Borobudur

Sagenhafter Borobudur Tempel

Zuallererst ging es von München über Doha nach Jakarta und mit der staatlichen Airline Garuda Indonesia nach Yogyakarta. Yogya, wie diese Stadt auch genannt wird, dient als Ausgangsbasis für die Tempel Borobudur und Prambanan. Am nächsten Morgen stand eines meiner Highlights auf dem Programm: der Sonnenaufgang bei Borobudur, dem größten buddhistischen Tempel Indonesiens. Gegen 4 Uhr klingelte der Weckruf und wir brachen 15 Minuten später auf nach Manohara. Bewaffnet mit einer Taschenlampe ging es auch in Richtung Borobudur. Dort erwartete uns ein spektakulärer Sonnenaufgang, der meinen Sonnenaufgang bei Angkor Wat schon in den Schatten stellte. Vielleicht lag es daran, dass hier der Zutritt vor der normalen Öffnungszeit beschränkt ist, sodass wir nicht allzu viele Menschen waren.

Sonnenaufgang Borobudur

Prambanan - Indonesiens größte hinduistische Tempelanlage

Das Gegenstück Borobudurs ist Prambanan, die größte hinduistische Tempelanlage des Landes. Die Tempelanlage besteht aus 8 Tempeln und die drei Haupttempel sind den Göttern Shiva, Vishnu und Brahma gewidmet.  Durch das Erdbeben 2006 sind viele kleinere Tempel zusammengestürzt und werden nun langsam wieder rekonstruiert.

Prambanan

Auf zum Mount Bromo

Mein Tagesziel war heute Malang, östlich von Yogya. Hierfür wechselten wir vom Reisebus zum Zug Maliboro Express. Die ca. achtstündige Fahrt war sehr angenehm, da wir in der 1. Klasse (Eksecutif) reisten und unsere Liegen komfortabel verstellt werden konnten. Auch am nächsten Tag standen wir früh auf, denn der Mount Bromo erwartete uns. Normalerweise bricht man hier mitten in der Nacht auf, um den Sonnenaufgang über dem Vulkan zu sehen. Wir hingegen entschieden uns dagegen, da die Aussichtsplattformen immens voll sein werden. In roten Jeeps brachen wir zum Vulkan Bromo auf. Als wir diesen gegen 7 Uhr erreichten, war die Aussichtsplattform total leer. Bis auf einen Affen, der uns argwöhnisch beobachtete.

Mount Bromo

Die Helden des Ijens

In Indonesien gibt es über 300 Vulkane, von denen mehr als die Hälfte heute noch aktiv ist. Einer dieser aktiven Vulkane ist der Mount Ijen. Der Anstieg zu diesem Vulkane ist zwar sehr erschwerlich, aber durchaus lohnenswert. Man benötigt in etwa 90 Minuten für die doch sehr steilen drei Kilometer bis zum Krater. Ich empfehle den Mount Ijen nur für sehr fitte Reisende, da er einen körperlich sowie emotional sehr mitnehmen wird. Emotional, weil dort die stärkten Männer Indonesiens arbeiten. Tag ein, Tag aus besteigen Indonesier den Vulkan, um im Krater Schwefel abzubauen. In geflochtenen Körben werden diese bis zu 90 Kilogramm schweren Blöcke drei Kilometer ins Tal getragen. Während ich nach der Hälfte der Strecke schon fast aufgab, kämpfen diese Männer um ihr Überleben. Trotz alldem sind die Männer von Ijen, oder wie ich sie nenne „die Helden des Ijens“, sehr freundlich und tapfer. Über kleine Spenden freuen sie sich, denn für diese harte Arbeit bekommen sie, wenn es hoch kommt, gerade einmal 15 - 20 € am Tag. Viel zu wenig Geld für so eine qualvolle, kräftezehrende Arbeit. 

Arbeiter Mount Ijen

Bali - die Insel der Götter

Die letzte Station unserer Rundreise ist Bali, die Insel der Götter. Mit der Fähre setzen wir auf die Insel über. Die Bevölkerung Balis ist zu 99% hinduistisch, was sich an den Tempel und Bauten widerspiegelt. Im Vergleich zu Java ist das Klima hier wesentlich heißer und schwüler. Die Menschen sind hier viel entspannter und offener als auf Java. Vielleicht liegt es am Tourismus, vielleicht auch am Hinduismus. Jedenfalls fühle ich mich auf Bali sehr wohl! Vom Lake View Hotel & Restaurant hat man die beste Aussicht auf den Vulkan Bartu und seinen See. Am besten legen Sie hier eine Mittagspause ein und genießen diese phänomenale Aussicht. Die traumhafte Landschaft Baturs wird nur von der Schönheit eines Ortes übertrumpft: Tirta Gangga, dem Wasserpalast des Königs. Hierhin kam die königliche Familie, um sich zu entspannen  – und ich kann absolut verstehen, wieso. Es ist so angenehm ruhig hier und die Landschaft wirkt wie einem Bilderbuch entsprungen. Herrlich!

Tirta Gangaa

Wenn man auf Bali ist, macht man nicht nur Sightseeing, sondern möchte natürlich auch am schönen Strand entspannen. Einige nennenswerte Badeziele sind Nusa Dua, Sanur und Jimbaran Beach. Jedoch sollte man auch hier wissen, dass viele Hotels keinen direkten Strandzugang haben, sondern durch eine Straße getrennt werden. Ich persönlich finde die Strände auf Bali nicht so spektakulär wie in Thailand, daher eignet sich Bali eher als Abschluss einer Rundreise. Einige Empfehlungen sind das The Pavillions in Sanur, das Amankila und mein persönlicher Favorit das Ashyana Candidasa. Letzteres ist kein richtiges Badehotel, da der Strand in Candidasa sehr felsig ist und man nicht ins Wasser gehen kann. Trotzdem hat mich die kleine Bungalowanlage mit seinem tollen Personal überzeugt. Die Zimmer sind geräumig und wirklich schön. Das Frühstück  ist sehr persönlich gestaltet und der Kochkurs toll. Manchmal muss es eben kein Strand sein, um mich glücklich zu machen.

Bali Strand

Als Fazit lässt sich sagen, dass Indonesien ein fantastisches Land mit herzlichen Menschen ist. Die Landschaft ist einzigartig, die Tauchgründe unbeschreiblich und das Essen einfach nur lecker. Dies wird sicherlich nicht meine letzte Reise nach Indonesien gewesen sein.

Hat Ihnen mein Reisebericht Lust auf eine Indonesien Rundreise gemacht? Ich stelle Ihnen gerne eine individuelle Reise zusammen, die sich genau nach Ihren Wünschen und Vorstellungen richtet. 


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